REGIE: Elijah Moshinsky BUCH: Romain Gary, Stanley Price KAMERA: Karl Freund MUSIK: Marco Dalpane PRODUZENT: Paul Czinner MIT: Antony Sher, Robert Lindsay, Diana Rigg, Daniel Craig PRODUKTION: A & E Television Networks LÄNGE: 79 Minuten
WESTBANK STORY (USA 2005)
REGIE: Ari Sandel BUCH: Kim Ray, Ari Sandel KAMERA: Gavin Kelly MUSIK: Yuval Ron PRODUZENT: Ashley Jordan, Amy Kim MIT: Ben Newmark, Noureen DeWulf, A.J. Tannen, Joey Naber PRODUKTION: Magnolia Pictures LÄNGE: 21 Minuten
VERANSTALTUNGSORT: METRO Kino (Johannesgasse 4, 1010 Wien)
Zum Film: GENGHIS COHN (UK 1993)
Romain Gary, nach eigener Aussage „ein bißchen Kosak und Tatar mit jüdischer Beimischung“, schrieb 1967 die Romanvorlage zu „Genghis Cohn“. Das muffige Nachkriegsdeutschland mit seinen braunen Flecken auf der mit „Persilscheinen“ geweißten Weste ist der Schauplatz der hintergründigen Farce.
Der Komiker Moishe Cohn war 1944 von der SS ermordet worden. Seither sitzt er als „Dybbuk“ in der Seele seines Mörders Schatz, der nun als Polizeihauptkommissar amtiert. Als Schatz wieder seine Vorliebe für SS-Uniformen wieder entdeckt, entwickelt sein „Dybbuk“ Cohn ein erstaunliches Eigenleben. Moshinsky entlarvt - gewürzt mit britischen und jüdischen Humor –die abgründigen Mechanismen der Verdrängung und Verherrlichung der Nazi-Zeit.
Zum Film: WESTBANKSTORY (USA 2005)
2006 als bester Kurzfilm mit dem Oscar ausgezeichnet, hat WESTBANK STORY in den USA immer wieder zu Kontroversen geführt. Der israelisch-palästinensische Konflikt als vergnügliches Musical à la Westside Story, geht denn das? Und wie es geht, wenn ein talentierter Regisseur mit überzeugenden SchauspielerInnen und Sängerinnen ein Tabu bricht und ein Spitzenmenü aus israelischen Falafeln und palästinensichem Humus bereitet. es darf mitgesungen werden!