The Year My Parents Went on Vacation / O Ano em Que Meus Pais Saíram de Férias (Brasilien 2006)
Donnerstag, 15. März 2012 um 19:00 Uhr
ACHTUNG:
NEUER TAG & BEGINNZEIT: 19.00 Uhr
Ab sofort finden die Filmabend jeweils am DONNERSTAG um 19.00 statt
Mit Einführung und Diskussion.
REGIE, BUCH: Cao Hamburger
KAMERA: Guy Dufaux
MUSIK: Malajube
SCHNITT: Arthur Tarnowski
PRODUZENT: Kevin Tierney
LÄNGE: 113 Minuten
MIT: Liane Balaban, Jay Baruchel, Taylor Baruchel, Dan Beirne, Domini Blythe, Jonathan Bosco, Hélène Bourgeois Leclerc
FORMAT: Digitale Projektion
Portugiesisch, Jiddisch, Hebräisch mit Engl. Untertiteln
Der Film erhielt 22 renommierte Preise auf internationalen Filmfestivals.
Cao Hamburger, Sohn des des 1933 nach Brasilien emigrierten Physiker Ernst Wolfgang Hamburger, verbindet in seinem eindringlichen Film seine deutsch-jüdischen Wurzeln mit seiner Heimat São Paulo. Der ruhige und faszinierende Film spielt 1970 im Brasilien der Militärdiktatur. Die Eltern des fußballbegeisterten Mauro müssen untertauchen und er soll so lange bei seinem Großvater bleiben. Mauro muss erfahren, dass sein Großvater kurz zuvor gestorben ist. Von nun an kümmern sich Shlomo und die jüdische Gemeinde um den Jungen. Mauro, der unreligiös aufgewachsen ist, landet in einer Gesellschaft, die nicht nur eine ihm fremde Sprache – Jiddisch - spricht, sondern deren Traditionen ihm völlig neu sind…
Die Berliner Morgenpost, 10. Februar 2007: „Der Regisseur Cao Hamburger hat viel mit Kindern gearbeitet. Das sieht man. In Mauros schlichtem Auftreten spiegeln sich viele unterdrückte Gefühle. Alles, was wir sonst von Brasilien zu wissen glauben, Strände, Bossa Nova, viel Sonne, Zuckerrohrschnaps und leichtes Leben, muss es in einem anderen Land geben. Hier nicht… Ein Sommerdiktaturmärchen, bitter und zart und beeindruckend.“
“The Year my Parents went on Vacation” erlebte seine Uraufführung am 26. September 2006 beim Festival do Rio in Rio de Janeiro und erhielt bei diesem Festival den Publikumspreis. Er war 2008 für den besten nichtenglischsprachigen Film bei der Oscar-Verleihung nominiert und wird im „Jüdischen Filmclub Wien“ als Österreich-Premiere gezeigt.
Ab sofort finden die Filmabend jeweils am DONNERSTAG um 19.00 statt
Mit Einführung und Diskussion.
REGIE, BUCH: Jacob Tierney
KAMERA: Guy Dufaux
MUSIK: Malajube
SCHNITT: Arthur Tarnowski
PRODUZENT: Kevin Tierney
LÄNGE: 113 Minuten
MIT: Liane Balaban, Jay Baruchel, Taylor Baruchel, Dan Beirne, Domini Blythe, Jonathan Bosco, Hélène Bourgeois Leclerc
FORMAT: Digitale Projektion
Tokyo International Film Festival (2009) Genie Award (2011) Sofia International Film Festival (2010) Atlantic Film Festival (2009)
Witzige Familien- und High-School-Komödie im heutigen Kanada. Der 1979 in Montreal geborene Schsuspieler und Regisseur Jacob Tierney nimmt sich mit Witz und Ironie der Teenie-Filme an und dreht mit THE TROTSKY eine Alternative mit Niveau, Charme und geistvollem Biss. Es ist eine schräge, freche und anspruchsvolle Komödie über kanadisch-jüdische Lebenswelten, in der Jungstar Jay Baruchel („Million Dollar Baby“, „Tropic Thunder“ etc.) einen Studenten spielt, der sich für die kanadische Reinkarnation des russisch-jüdisch-kommunistischen Revolutionärs Leo Trotzki hält. Er nimmt soziale Werte und Ideale beim Wort, fordert Solidarität ein - wenngleich nicht immer mit den heute richtigen Mitteln.
Eine amüsante „High School Revolution“ beginnt, die alten Idealismus und junge Unverfrorenheit über Generationen filmisch gekonnt verbindet. Der mit vielen Preisen ausgezeichnete Film ist in Russland übrigens nicht in den Kinos gelaufen.