Ab sofort finden die Filmabend jeweils am DONNERSTAG um 19.00 statt
Mit Einführung und Diskussion.
REGIE, BUCH: Jacob Tierney
KAMERA: Guy Dufaux
MUSIK: Malajube
SCHNITT: Arthur Tarnowski
PRODUZENT: Kevin Tierney
LÄNGE: 113 Minuten
MIT: Liane Balaban, Jay Baruchel, Taylor Baruchel, Dan Beirne, Domini Blythe, Jonathan Bosco, Hélène Bourgeois Leclerc
FORMAT: Digitale Projektion
Tokyo International Film Festival (2009) Genie Award (2011) Sofia International Film Festival (2010) Atlantic Film Festival (2009)
Witzige Familien- und High-School-Komödie im heutigen Kanada. Der 1979 in Montreal geborene Schsuspieler und Regisseur Jacob Tierney nimmt sich mit Witz und Ironie der Teenie-Filme an und dreht mit THE TROTSKY eine Alternative mit Niveau, Charme und geistvollem Biss. Es ist eine schräge, freche und anspruchsvolle Komödie über kanadisch-jüdische Lebenswelten, in der Jungstar Jay Baruchel („Million Dollar Baby“, „Tropic Thunder“ etc.) einen Studenten spielt, der sich für die kanadische Reinkarnation des russisch-jüdisch-kommunistischen Revolutionärs Leo Trotzki hält. Er nimmt soziale Werte und Ideale beim Wort, fordert Solidarität ein - wenngleich nicht immer mit den heute richtigen Mitteln.
Eine amüsante „High School Revolution“ beginnt, die alten Idealismus und junge Unverfrorenheit über Generationen filmisch gekonnt verbindet. Der mit vielen Preisen ausgezeichnete Film ist in Russland übrigens nicht in den Kinos gelaufen.
& NEUER Veranstaltungsort: JÜDISCHES MUSEUM WIEN Dorotheergasse 11, 1010 Wien
Mit Einführung und Diskussion.
REGIE, BUCH, PRODUZENT: Claude Lelouch
BUCH: Pierre Uytterhoeven
KAMERA: Gérard de Battista
MUSIK: Laurent Couson, Francis Lai
PRODUZENT: François Kraus, Denis Pineau-Valencienne
LÄNGE: 120 Minuten
MIT: Audrey Dana, Dominique Pinon, Raphaël, Samuel Labarthe, Laurent Couson, Jacky Ido, Gilles Lemaire
ÖSTERREICH PREMIERE
Claude Lelouch, 1937 in Paris geboren, ist einer der letzten noch lebenden Meister des klassischen französischen Erzählkinos, darunter „UN HOMME ET UNE FEMME“ (Ein Mann und eine Frau, 1966, Oscar für das Drehbuch von Lelouch), „SI C'ÉTAIT À REFAIRE“ (Ein Hauch von Zärtlichkeit, 1976), „IL Y DES JOURS... ET DES LUNES“ (So sind die Tage und der Mond, 1990) oder „LES MISERABLES “ (Die Elenden, 1995). „WHAT LOVE MAY BRING“ ist nicht nur eine filmisch mitreißende Reflexion über das Leben und Schaffen Lelouchs, er ist ein Reigen verwobener und miteinander verknüpfter Geschichten und Schicksale, dargeboten von einem Ensemble ausgezeichneter Darsteller, die hierzulande erst noch zu entdecken sind.
Wie so oft in Lelouchs Filmen sind auch hier die faszinierenden Frauen-Figuren die treibende Kraft des Geschehens, musikalisch begleitet wie immer von Francis Lai. Lelouch: „I knew that the heroine of WHAT LOVE MAY BRING would be a woman, and that the backbone for the film would be her portrait. The world we are living in today is the result of that victory by women. They know how to juggle their dreams and the hardships of daily life. They can take a blow and bounce back, they can heal. Love can kill them but it is also love that cures them. I understood very early on that women are ready to sacrifice themselves for love, that they were at the essential heart of things.“ Lelouchs 2010 in Rumänien gedrehtes neuestes Meisterwerk lief bislang vor allem nur auf Festivals und wird im „Jüdischen Filmclub Wien“ als ÖSTERREICH PREMIERE gezeigt.