MIT: Fanny Valette (Laura), Elsa Zylberstein (Mathilde), Bruno Todeschini (Ariel), Hédi Tillette de clermont-Tonerre (Djamel)
LÄNGE: 93 Min.
FORMAT:Digitale Projektion
Französische Originalfassung mit englischen Untertiteln
Herbstspecial des Jüdischen Filmclubs Wien !
Mit Einführung und Diskussion.
„La petite Jérusalem“ ist der aufregende Debütfilm Karin Albous (2008 „Le Chant des mariées“, JFC 13.09.2010), deren Ziel ihrer facettenreichen Filme es ist, als Frau über Frauen zu erzählen: „Maybe my task as a filmmaker is to talk about women as a woman because throughout the history of art and cinema, femininity has always been seen and described by male gaze. It is quite new that women have the chance to talk about themselves.” (Karin Albou)
LOVE COMES LATELY. FÜR DIE LIEBE IST ES NIE ZU FRÜH.(D, A, USA 2007)
Donnerstag, 13. September 2012 um 00:00 Uhr
REGIE, BUCH: Jan Schütte nach Kurzgeschichten von Isaac Bashevis Singer
MIT: Otto Tausig, Barbara Hershey, Rhea Perlman, Tovah Feldshuh
LÄNGE: 81 Min.
FORMAT: Digitale Projektion
Deutsche Fassung
Veranstaltung mit einer Lesung von Tamara Stern aus Otto tausigs Autobiographie "Kasperl, Kummerl, Jud. Eine Lebensgeschichte.", Wien: Mandelbaum-Verlag 2005.
Mit Einführung und Diskussion.
Auch mit 80 hört das Leben nicht auf, vor allem nicht die Liebe. Zwar kann der bekannte Schriftsteller Max Kohn schon einmal seine Aktentasche irgendwo liegen lassen, im falschen Hotelbett landen und bei einem Kontrollanruf seiner Liebsten ins Stottern kommen, doch deshalb muss man ja nicht unbedingt den Blick von den schönen Dingen des Lebens abwenden, vor allem wenn sich dahinter wahnsinnig interessante Personen verbergen, noch dazu weibliche.
Der im vergangenen Jahr verstorbene Wiener Burgschauspieler, Komödiant und unbeirrbare Menschenfreund Otto Tausig spielt in einer seiner letzten Rollen drei verschiedene Charaktere, die aus den Kurzgeschichten des amerikanisch-jiddischen Schriftstellers Isaac Bashevis Singer den Weg auf die Leinwand gefunden haben. Es geht um Liebe, Zärtlichkeit, Vertrauen, Erinnerung und den Umgang mit dem Älterwerden mitten im Leben und auch mitten in den Leidenschaften. Der Film spielt in New York, in den Kleinstädten in der Nähe der Metropole, in Kalifornien und in Florida. Der Held des Films, um den sich alle Geschichten ranken, fast ein autobiographisches Porträt von I.B.Singer, ist ein populärer, viel gelesener Schriftsteller, der ständig über den Schatten seines Alters springen will und dabei nicht selten ins Stolpern kommt – vor allem wenn es um jüngere Frauen geht.
Max, mit sympathischem und melancholischem Charme ausgestattet, ist auf der Reise zu Vorträgen und zu Lesungen seiner Kurzgeschichten. Diese Lesereisen machen den Film zu einem amourösen Road Movie, in dem Max zwischen seiner kreativen Einbildungskraft, den Hoffnungen und Erwartungen des weiblichen Publikums und den Wirrungen des normalen Alltags hin und her gerissen wird.
Jan Schütte, der Regisseur, konnte als Partnerinnen von Otto Tausig unter anderen die bekannten amerikanischen Filmschauspielerinnen Barbara Hershey, Tovah Feldshuh und Rhea Perlman gewinnen.